Grippesaison vorbereiten: der Hygienefahrplan für Betriebe

Bevor die Welle rollt: der richtige Wirkbereich beim Desinfektionsmittel, die Schlüsselflächen und ein Vorrats-Check, damit Sie gut durch die Saison kommen.

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Die Grippesaison kommt jedes Jahr, und jedes Jahr trifft sie viele Betriebe unvorbereitet. Wer erst im Dezember Desinfektionsmittel nachbestellt, steht in der Hochphase schnell mit leeren Regalen da. Dabei ist die Vorbereitung einfach: das richtige Mittel im passenden Wirkbereich, die Schlüsselflächen häufiger desinfizieren, Spender aufstellen und rechtzeitig bevorraten. Dieser Fahrplan bringt Ihren Betrieb sicher durch die Saison, mit Wirkbereich-Finder und Vorrats-Check.

ab Oktoberbeginnt die Grippe- und Erkältungssaison typischerweise
Dez–Febliegt meist der Höhepunkt der Grippewelle
jetztist der richtige Zeitpunkt, Vorräte und Plan aufzustellen

Wann vorbereiten? Jetzt.

Die Saison beginnt meist im Oktober und gipfelt zwischen Dezember und Februar. Der September ist ideal, um Vorräte, Spender und Reinigungsplan aufzustellen, solange die Nachfrage (und damit die Lieferzeiten) noch niedrig ist. Wer früh plant, zahlt weniger Lehrgeld in der Hochphase.

Der richtige Wirkbereich

Nicht jedes Desinfektionsmittel wirkt gegen jeden Erreger. Entscheidend ist der geprüfte Wirkbereich:

WirkbereichWirkt gegenTypischer Einsatz
bakterizidBakterienGrundhygiene, Flächen
begrenzt viruzidbehüllte Viren (z. B. Influenza, Corona)Grippesaison, Erkältungswelle
begrenzt viruzid PLUSzusätzlich Rota-, Noro-, AdenovirenMagen-Darm-Wellen
viruzidalle Viren, auch unbehüllteAusbrüche, hochsensible Bereiche

Für die klassische Grippe- und Erkältungswelle genügt meist begrenzt viruzid. Achten Sie auf VAH-Listung und den ausgewiesenen Wirkbereich (Nachweis über Normen wie EN 14476). Details erklärt unser Beitrag zur VAH- und RKI-Liste.

Hand mit Tuch wischdesinfiziert eine Türklinke in einem Bürogebäude
Handkontaktflächen wie Türklinken sind in der Saison die wichtigsten Ansatzpunkte.

Wirkbereich-Finder

Was wollen Sie in erster Linie eindämmen? Antippen für die Empfehlung.

Die Schlüsselflächen

In der Saison zählt jede Handkontaktfläche. Diese sollten deutlich häufiger desinfiziert werden:

Gemeint sind die Flächen, die im Tagesverlauf durch die meisten Hände gehen: Türklinken, Lichtschalter, Handläufe und Aufzugknöpfe verbinden das ganze Haus, gemeinsam genutzte Geräte wie Drucker, Touchdisplays und Telefone kommen direkt danach. In der Teeküche konzentriert sich das Geschehen auf Wasserhahn, Kaffeemaschine und Kühlschrankgriff, und im Publikumsverkehr sind Empfang und Theke die Drehscheiben. Wer diese überschaubare Zahl an Punkten in der Saison ein- bis zweimal täglich wischdesinfiziert, hat mit wenigen Minuten Aufwand den größten Teil der Übertragungswege im Griff.

Dazu die Basis: Händedesinfektion an Eingängen und in Sanitärräumen, Papierhandtücher statt Gemeinschaftshandtuch, gutes Lüften und die klare Bitte an Erkrankte, zu Hause zu bleiben. Wie die Händedesinfektion richtig geht, zeigt der Händehygiene-Leitfaden.

Vorrats-Check

Geordnetes Lagerregal mit Kanistern Händedesinfektion, Flächendesinfektion und Papierhandtüchern als Wintervorrat
Rechtzeitig bevorraten: In der Hochsaison steigen Nachfrage und Lieferzeiten.
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Häufige Fragen zur Grippesaison-Vorbereitung

Am besten im September, bevor die erste Welle rollt. Die Grippe- und Erkältungssaison beginnt in Deutschland meist im Oktober und erreicht ihren Höhepunkt zwischen Dezember und Februar. Wer Vorräte, Spender und Reinigungsplan frühzeitig aufstellt, steht nicht plötzlich ohne Desinfektionsmittel da, wenn die Nachfrage steigt.
Gegen behüllte Viren wie Influenza reicht ein Mittel mit dem Wirkbereich 'begrenzt viruzid'. Gegen unbehüllte Viren wie Noro- oder Rotaviren (typische Magen-Darm-Erreger) braucht es 'viruzid' bzw. 'begrenzt viruzid PLUS'. Achten Sie auf VAH-Listung und den geprüften Wirkbereich, der Nachweis läuft über Normen wie die EN 14476.
Die Handkontaktflächen: Türklinken, Lichtschalter, Handläufe, Aufzugknöpfe, gemeinsam genutzte Geräte und in der Teeküche Wasserhahn und Kaffeemaschine. Über diese Flächen werden Erreger am häufigsten weitergegeben. In der Saison sollten sie deutlich häufiger gewischt werden als sonst.
Mit einer Kombination: konsequente Händehygiene (Spender an Eingängen und in Sanitärräumen), häufigere Desinfektion der Handkontaktflächen, gutes Lüften, Papierhandtücher statt Gemeinschaftshandtuch und die klare Bitte an erkrankte Mitarbeitende, zu Hause zu bleiben. Kein Einzelbaustein wirkt allein, das Zusammenspiel macht den Unterschied.
Das hängt von Betriebsgröße, Frequenz und Flächen ab. Als grobe Orientierung: lieber einen Puffer für einige Wochen einplanen, damit Lieferengpässe in der Hochsaison nicht durchschlagen. Wir helfen bei der Bedarfsschätzung und liefern nach, bevor der Vorrat knapp wird.

Fit für die Grippesaison?

Wir stellen Ihnen VAH-gelistete Desinfektionsmittel im richtigen Wirkbereich, Spender und Papierhandtücher als Saisonvorrat zusammen und liefern nach, bevor es knapp wird.

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